Startseite
page
page5
archiv
Video
Kontakt
page26
Startseite
archiv

Seniorenkreise Fröndenberg e.V

Taschengeldbörse geht an den Start

Kleine Hilfe für mehr Euro

Von Tobias Schürmann, 22.09.2017

Fünf bis zehn Euro können sich Jugendliche für kleine Arbeiten im Rahmen der Taschengeldbörse dazuverdienen ...

Fröndenberg. Lange hat ein Kreis ehrenamtlich engagierter Bürger für die Taschengeldbörse gekämpft. Nun sind alle Steine aus dem Weg gerollt und Jugendliche können sich mit kleiner Hilfe ein paar Euro dazuverdienen.

Die Planungen sind abgeschlossen, rechtliche Hürden aus dem Weg geschafft und auch aus der Nachbarkommune Wickede gab es positive Signale und Hilfestellung. Die Taschengeldbörse nimmt Fahrt auf. Ab 16. Oktober können Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren ihre Arbeitskraft anbieten und Senioren oder Familien Angebote veröffentlichen. Egal ob babysitten, rasenmähen, einkaufen, gassigehen oder spazieren. „Wir schließen hier eine Lücke für Menschen, die noch zu Hause wohnen und leichte Hilfestellung brauchen“, erklärt Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe.

Vorbild der Aktion ist die Nachbarstadt Wickede. Seit September 2016 gibt es dort ebenfalls eine Taschengeldbörse. „Die Kollegen vor Ort haben uns beim Aufbau der Datenbank unterstützt und uns von ihren Erfahrungen berichtet“, sagt Birgit Mescher, bei der Stadt zuständig für Senioren, Familien und Gleichstellung. Die Jugendlichen können ihre Angebote ganz einfach online koordinieren. Wollen sie eine Arbeit übernehmen, sagen sie zu und verschicken gleichzeitig eine Rundmail, dass der Auftrag vergeben ist. „So werden die Jobanbieter nicht mit Anfragen überrannt“, betont Mescher.

In Zusammenarbeit mit dem Schmallenbach-Haus können Jugendliche einen Rollstuhl-Führerschein machen, die Familienzentren im Pastoralverbund bieten einen Babysitter-Führerschein an.

Rund zehn Ehrenamtliche kümmern sich um die Organisation. Sie nehmen Angebote und Tätigkeitsbereiche auf. Rechtlich ist die Taschengeldbörse „wasserdicht“, wie Ehrenamtler Rudi Hölmer sagt. Eine Haftpflichtversicherung muss in jedem Fall vorhanden sein. Allerdings: Zu einer festen Absprache oder gar einem Minijob dürfe es nicht kommen. „Das müsste dann angemeldet werden, und die Taschengeldbörse ist in dem Fall dann nicht zuständig“, so Hölmer. Fünf bis zehn Euro soll für die kleineren Tätigkeiten gezahlt werden, nach Absprache könne es aber auch mehr sein. Gefährliche Arbeiten in großer Höhe oder beispielsweise mit einer Kettensäge wird es nicht geben.

Kostenlos registrieren lassen

Montags stehen die Ehrenamtlichen zwischen 16 und 18 Uhr im Allee-Café bereit

Donnerstags können Angebote, Tätigkeiten und Registrierung von Jugendlichen zwischen 10 und 12 Uhr im Rathaus abgegeben werden.

zurück