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       SKF - Seniorenkreise in

     der Stadt Fröndenberg e.V.

  

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Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 in Fröndenberg/Ruhr

                                    

                                       Themenschwerpunkt:

                                Seniorenpolitik und Altenhilfe





Konzept 

  1. Wo sehen Sie/Ihre Partei im Bereich der Fröndenberger Seniorenpolitik und Altenhilfe besonderen Handlungsbedarf?

     
  2. Welche ersten konkreten Schritte in diese Richtung werden Sie/Ihre Partei in den nächsten 12 Monaten umsetzen und welche langfristigen Ziele haben Sie?



Rahmenbedingung

Senioren stellen zukünftig die größte Bevölkerungsgruppe in unserer Stadt dar. Die Finanzierung der Seniorenarbeit gehört zu den sogenannten „freiwilligen“ Aufgaben der Kommune und ist damit abhängig von der Haushaltslage. In einer Gesellschaft des langen Lebens ist diese unverbindliche gesetzliche Regelung nicht mehr angemessen.

  1. Wie sichern Sie/Ihre Partei angesichts der demografischen Veränderungen zukünftig die Finanzierung der kommunalen Altenhilfe, besonders unter dem Aspekt der zu befürchtenden sinkenden Einnahmen durch die Corona-Pandemie?

  

  1. Wie stehen Sie/Ihre Partei zu dem Vorschlag, Altenhilfe in Fröndenberg zu einer kommunalen „Pflichtaufgabe“ zu machen und z. B. analog zu den „Frühen Hilfen“ „Späte Hilfen“ einzurichten?


Eine zukunftsorientierte solidarische und sorgende Seniorenarbeit braucht ein erweitertes Rollenverständnis der Stadtverwaltung. Gerade die letzten Monate haben die Wichtigkeit, öffentliche Aufgaben durch das Ehrenamt auffangen zu können, gezeigt.

  1. Wie würden Sie sich eine aktive Steuerung, Koordinierung und Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeiten durch die Verwaltung vorstellen?


Seniorenpolitik ist als Teil der Sozialpolitik immer auch Generationenpolitik und muss als interdisziplinäre Querschnittsaufgabe verstanden und verankert werden.

  1. Wie werden Sie/Ihre Partei diese Herausforderung in der Verwaltung und in den politischen Gremien umsetzen?



32% der Fröndenberger Bürgerschaft ist bereits jetzt über 60 Jahre alt und ihr Anteil ist stetig steigend. Mit ihren vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen engagieren sie sich gerne für ihre Stadt. Umso wichtiger ist ihre aktive Mitwirkung bei kommunalen Entscheidungen.

  1. Welche Möglichkeiten sehen Sie/Ihre Partei konkret, die Teilnahme- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Senioren*innen am kommunalen Geschehen zu erhöhen? Werden Sie sich für die Bildung eines Seniorenbeirats einsetzen?



Daseinsvorsorge

Teilhabe und Lebensqualität hängen (nicht nur) im Alter im hohen Maße von der lokalen Infrastruktur und den sozialen Netzen im Stadtteil ab.

  1. In der Hälfte der Fröndenberger Ortsteile ist die wohnungsnahe Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs nicht gegeben. Altendorf ist hierbei besonders betroffen, da es auch zusätzlich keine Busanbindung gibt. Welche Ideen haben Sie/Ihre Partei, um für die Bürger*innen dieser Ortsteile Nahversorgung und Mobilität zu gewährleisten?

     
  2. Altersarmut und Einsamkeit sind im Fröndenberger Stadtleben kaum sichtbar, aber auch bei uns ein wachsendes Problem. Mit welchen konkreten Maßnahmen wollen Sie/Ihre Partei diese Menschen erreichen und unterstützen?

     
  3. Inwieweit beabsichtigen Sie/Ihre Partei, die Bemühungen des sich derzeit formierenden Tafelvereins seitens der Stadt zu unterstützen?

  

  1. Am 01. Juli hat das Bundeskabinett das Bündnis für ein demenzfreundliches Deutschland verabschiedet. Welche Ideen haben Sie/Ihre Partei, um Fröndenberg demenzfreundlicher zu gestalten?

  

  1. Durch welche Maßnahmen werden Sie/Ihre Partei in den einzelnen Stadtteilen öffentliche Treffpunkte der Begegnung, soziale und generationenübergreifende Kontakt und gemeinschaftliche Unternehmungen fördern?